WordPress VS Eigener Code

WordPress ist ein fertiges System, auf dem rund 40 Prozent aller Websites laufen. Bei eigenem Code entsteht die Website dagegen von Grund auf, ohne System und ohne Vorlage darunter. Hier siehst du Schritt für Schritt, wie beide Wege funktionieren, was sie für dich bedeuten und wo jeder seine Stärken hat. Am Ende steht alles in einer Übersicht.

Mit WordPress

WordPress ist kostenlos und bringt Verwaltung, Seiten und Anmeldung schon mit. Die Gestaltung kommt meist aus einem Theme, einer fertigen Vorlage. Davon gibt es Tausende, allein das offizielle Verzeichnis zählt über 8.000 kostenlose. Funktionen wie Formular, Buchung oder SEO steckt die Agentur als Plugins an, also als Erweiterungen, meist von anderen Herstellern.

Mit eigenem Code

Bei eigenem Code gibt es kein fertiges System und keine Vorlage. Die Agentur baut die Website von null auf, meist auf einem Framework wie Next.js, einem Grundgerüst aus bewährten Bausteinen. Formular, Buchung, SEO und Schutz schreibt sie direkt in die Seite, nichts ist von außen angesteckt. Das ist mehr Handarbeit, dafür passt jedes Teil genau zu deinem Betrieb.

Was passiert bei jedem Seitenaufruf?

Ob deine Seite schnell erscheint, entscheidet sich in dem Moment, in dem jemand sie aufruft. In der Zeichnung kommen drei Besuche nacheinander an, einmal bei WordPress und einmal bei eigenem Code.

Mit WordPress

Bei jedem Besuch setzt der Server die Seite neu zusammen, aus Datenbank, WordPress, Theme und jedem aktiven Plugin. Ein Zwischenspeicher, der fertige Seiten bereithält, kürzt das deutlich ab. Den richtet die Agentur meist als Plugin oder beim Hoster ein.

Mit eigenem Code

Die Seite liegt fertig gebaut bereit und geht sofort an den Besucher. Der Browser lädt nur, was diese eine Seite braucht.

Für dich heißt das: Eigener Code ist von Haus aus schnell, WordPress wird es mit Zwischenspeicher und wenigen, gut gewählten Plugins. Wie schnell deine Seite lädt, merken deine Besucher und auch Google.

Wer kümmert sich um Updates und Sicherheit?

Jede Website braucht hin und wieder ein Update. Entscheidend ist, wie viele Teile es betrifft und wer sich darum kümmert. Die Zeichnung spielt ein Jahr im Zeitraffer ab.

Mit WordPress

WordPress, das Theme und jedes Plugin bekommen eigene Updates, jedes zu seiner Zeit. Kleine Sicherheitsupdates des Kerns spielt WordPress von selbst ein, um den Rest kümmert sich meist die Agentur. Bleibt ein Update liegen, bleibt eine bekannte Lücke offen, und manchmal verträgt sich ein Update nicht mit einem anderen Plugin.

Mit eigenem Code

Es gibt keine Plugins und keine Anmeldeseite, an der jemand Passwörter ausprobieren kann. Updates betreffen nur wenige Grundbausteine wie das Framework. Von selbst läuft dabei nichts: Ein Entwickler spielt sie bewusst ein und prüft die Seite danach, meist die Agentur, die sie gebaut hat.

Für dich heißt das: Eigener Code bietet Angreifern weniger Fläche und ändert sich nur, wenn jemand es bewusst tut. Eine WordPress-Seite bleibt sicher, solange jemand ihre Updates regelmäßig einspielt und prüft.

Wer ändert später deine Texte und Bilder?

Hier hat WordPress einen echten Vorteil: Du meldest dich an und änderst Inhalte selbst, wann immer du willst. Bei eigenem Code übernimmt das in der Regel die Agentur, du schreibst ihr einfach, was sich ändern soll.

Mit WordPress

Du meldest dich an, suchst die Stelle, änderst den Text und speicherst. Das lohnt sich vor allem, wenn du oft selbst etwas änderst, etwa jede Woche Neuigkeiten veröffentlichst.

Mit eigenem Code

Du schreibst deinem Entwickler in einem Satz, was sich ändern soll, er setzt es um und stellt es online. Oft läuft das über einen Pflegeservice der Agentur mit festem Monatspreis, dann kostet die einzelne Änderung nichts extra.

Was besser zu dir passt, hängt davon ab, wie oft du etwas änderst. Wer jede Woche neue Beiträge veröffentlicht, hat viel davon, selbst zu pflegen. Wer ein paar Mal im Jahr Öffnungszeiten, ein Foto oder einen Ansprechpartner tauscht, ist mit einer kurzen Nachricht oft schneller fertig.

Auch eigener Code lässt sich selbst pflegen, wenn die Agentur ein Redaktionssystem anbindet. Das kostet beim Bau extra und bringt eine weitere Schicht mit, die Updates braucht. Welchen Weg deine Agentur anbietet und was er im Monat kostet, klärst du am besten vor dem Auftrag.

Für dich heißt das: Mit WordPress änderst du selbst und sofort. Mit eigenem Code genügt eine Nachricht, und du musst kein System lernen.

Der ganze Vergleich auf einen Blick

Hier steht alles nebeneinander, so wie es dich betrifft, wenn du deine Website bauen lässt. Wo es Messwerte gibt, stehen Zahlen, und Punkte zeigen, wie einfach etwas für dich ist. Was hinter einem Merkmal steckt, zeigt dir ein Klick darauf.

Merkmal
WordPressSystem mit Theme und Plugins
Eigener Codevon Grund auf programmiert
41 von 100typische WordPress-Seite
96 von 100Getestet an Limpert Immobilien, Maler Rekowski, Diora Facility Management +7
rund 2,5 stypische WordPress-Seite
0,4 smeine Mindestanforderung
Meist ein Themeeine Vorlage, angepasst
Von Grund aufohne Vorlage darunter
Etwa gleichdu bezahlst die Arbeit
Etwa gleichdu bezahlst die Arbeit
Server mit Datenbankkostet jeden Monat
Fertige Dateienoft günstig oder inklusive
System, Theme, Pluginsjedes zu seiner Zeit
Wenige Grundbausteinekeine Plugins
Ja, ab Werkunter bekannter Adresse
Keineohne Redaktionssystem
Je nach Agenturder Kern setzt Grenzen
Frei programmierbardie Grenze ist der Aufwand
4 von 5 Punkten,selbst im System
2 von 5 Punkten,ohne Code-Kenntnisse
5 von 5 Punkten,mit Pflegeservice
5 von 5 Punkten,Plugin installieren
3 von 5 Punkten,baut die Agentur ein

Für dich heißt das: Den Bau bezahlst du in beiden Fällen ähnlich. WordPress liegt vorn, wenn du viel selbst ändern oder schnell eine fertige Funktion nachrüsten willst. Eigener Code liegt vorn bei Ladezeit, Sicherheit und Wünschen, die über ein Theme hinausgehen.

Häufige Fragen zu WordPress

Nicht, wenn du bauen lässt. WordPress selbst ist kostenlos, bezahlt wird in beiden Fällen die Arbeit der Agentur, deshalb liegen die Preise oft nah beieinander. Bei mir kostet das Paket Website 1.900 bis 2.400 €, das Paket Website+ 2.500 bis 3.100 €, jeweils als fester Gesamtpreis. Im Betrieb braucht WordPress ab dem ersten Tag ein bezahltes Hosting mit Datenbank, bei mir ist das Hosting kostenfrei.

Lass uns besprechen, was deine Website können soll

Erzähl mir, wie dein Betrieb arbeitet und was deine Website heute leisten muss. Dann sage ich dir ehrlich, ob eigener Code für dich der bessere Weg ist und welches Paket dazu passt.