Was ist Next.js?

Next.js ist ein kostenloses Framework, mit dem Entwickler Websites und Webanwendungen bauen. Es stammt von Vercel und baut auf React auf. Ich erkläre dir hier ohne Fachchinesisch, was es kann, wie es sich von Angular, Vue und anderen unterscheidet und wo seine Schwächen liegen.

Die bekannten Frameworks im Überblick: Next.js baut auf React auf, so wie Nuxt auf Vue und SvelteKit auf Svelte. Angular und Astro bringen beides mit. Alle laufen mit JavaScript im Browser, und aus jedem entsteht am Ende eine Website.

Vereinfacht gesagt ist Next.js diese Rechnung:

React

die Bausteine deiner Oberfläche

+

Seiten

jeder Ordner wird eine Adresse

+

Server

jede Seite kommt fertig an

+

Tempo

Bilder passend verkleinert, Seiten vorgeladen

=

Next.js

ein Framework für ganze Websites und Anwendungen

Stand: 8. Oktober 2026, aktuelle Version Next.js 16.4

Was Next.js genau für deine Website tut

Jeder Teil der Rechnung hat hier eine kleine Vorführung mit derselben Beispielseite. Sie spielt von selbst, sobald du hinsiehst, und du kannst auch selbst klicken.

React: Die Bausteine deiner Oberfläche

Next.js baut auf React auf, einer Bibliothek für Oberflächen. Eine Seite besteht darin aus Bausteinen, etwa einer Karte für jede Leistung. Der Baustein steht einmal im Code und erscheint so oft, wie die Seite ihn braucht.

Für dich heißt das: Deine Website sieht überall einheitlich aus, und eine Änderung an einem Baustein gilt sofort an jeder Stelle.

Seiten: Jeder Ordner wird eine Adresse

React allein kennt keine Seiten und keine Adressen. Next.js liest sie aus den Ordnern des Projekts: Aus dem Ordner kontakt wird die Seite deine-website.de/kontakt. Die Struktur deiner Website steht damit sichtbar im Code.

Für dich heißt das: Jede Seite bekommt eine klare Adresse, die Besucher und Google verstehen, und jeder Entwickler findet sich sofort zurecht.

Server: Jede Seite kommt fertig an

Hier liegt der größte Unterschied zu React allein. Ohne Server schickt eine React-Seite zuerst eine leere Hülle, den Text setzt erst der Browser mit JavaScript ein. Next.js baut die Seite vorher auf dem Server, jeder Besucher bekommt sie mit allen Texten im ersten Paket.

Für dich heißt das: Google und KI-Assistenten lesen deine Seite sofort vollständig, und deine Besucher sehen schneller Inhalt.

Tempo: Bilder und Seiten in passender Größe

Next.js verkleinert jedes Bild auf die Breite, die ein Gerät wirklich braucht, und lädt es erst, wenn es ins Bild kommt. Unterseiten, deren Link gerade zu sehen ist, lädt es im Hintergrund vor. Nach dem Klick stehen sie fast ohne Wartezeit da.

Für dich heißt das: Deine Seite lädt auch im Mobilfunknetz schnell, ohne dass jemand jedes Bild von Hand verkleinern muss.

Next.js, React, Angular und Vue im direkten Vergleich

Next.js ist nicht das einzige Framework. Hier stehen die bekanntesten nebeneinander: wer dahintersteht, wofür sie gebaut sind und wie viele Entwickler damit arbeiten. Je mehr Entwickler ein Framework beherrschen, desto leichter findet sich jemand, der deine Seite weiterführt.

  • React

    Bibliothek für Oberflächen

    gehört seit 2026 einer eigenen Stiftung

    Gebaut für: Anwendungen

    41,5 Prozent

    der Entwickler arbeiten damit

    Stärke: Die meisten Entwickler und die größte Auswahl an fertigen Bausteinen, auf denen auch Next.js aufbaut.

    Zu bedenken: Allein fehlen Seiten, Adressen und Server. Die Entwickler von React empfehlen dafür an erster Stelle Next.js.

  • Next.js

    Framework auf React

    entwickelt von Vercel

    Gebaut für: Websites, Onlineshops, Anwendungen

    20,6 Prozent

    der Entwickler arbeiten damit

    Stärke: Fertige Seiten vom Server, Bilder, Adressen und Daten in einem Paket, für Websites, Shops und Anwendungen.

    Zu bedenken: Viele Konzepte und jedes Jahr eine neue Hauptversion. Unter Entwicklern sinkt die Zufriedenheit.

  • Vue mit Nuxt

    Vue für Oberflächen, Nuxt für ganze Websites

    das Team hinter Nuxt arbeitet seit 2025 bei Vercel

    Gebaut für: Websites, Onlineshops, Anwendungen

    17,2 Prozentdavon Nuxt 4,4 %

    der Entwickler arbeiten damit

    Stärke: Leichter Einstieg und klarer Aufbau. Wer mit Vue und Nuxt arbeitet, ist meist sehr zufrieden.

    Zu bedenken: Die Gemeinschaft ist kleiner als bei React, es gibt weniger Entwickler und fertige Bausteine.

  • Angular

    Framework mit allem an Bord

    entwickelt von Google

    Gebaut für: Onlineshops, Anwendungen

    16,0 Prozent

    der Entwickler arbeiten damit

    Stärke: Feste Regeln für große Anwendungen mit vielen Entwicklern, eine Hauptversion im Jahr mit zwei Jahren Unterstützung.

    Zu bedenken: Baut Seiten von Haus aus erst im Browser. Für Websites mit viel Text ist es oft schwerer als nötig.

  • Svelte mit SvelteKit

    Svelte für Oberflächen, SvelteKit für ganze Websites

    unabhängig, sein Erfinder arbeitet bei Vercel

    Gebaut für: Websites, Onlineshops, Anwendungen

    7,8 Prozentdavon SvelteKit 5,6 %

    der Entwickler arbeiten damit

    Stärke: Sehr wenig Code im Browser, und die Entwickler sind damit besonders zufrieden.

    Zu bedenken: Die Gemeinschaft ist klein, für deine Seite findest du schwerer einen Entwickler.

  • Astro

    Framework für Inhaltsseiten

    das Team arbeitet seit 2026 bei Cloudflare

    Gebaut für: Websites

    6,2 Prozent

    der Entwickler arbeiten damit

    Stärke: Schickt von Haus aus kein JavaScript mit, Inhaltsseiten laden dadurch sehr schnell.

    Zu bedenken: Für Anwendungen mit Login, vielen Daten und viel Bedienung ist es weniger gedacht.

Für dich heißt das: Next.js, Nuxt und SvelteKit können ähnlich viel. Den Unterschied machen die Gemeinschaft und die Firma dahinter, und mit Next.js arbeiten mit Abstand die meisten Entwickler.

Vor- und Nachteile von Next.js, ehrlich gegenübergestellt

Jeder Vorteil von Next.js hat eine Kehrseite. Hier steht beides nebeneinander, damit du weißt, worauf es bei deiner Website ankommt.

  • Vorteil: Google und KI lesen alles

    Jede Seite kommt mit allen Texten an. Google empfiehlt genau das, weil nicht jedes Programm JavaScript ausführt.

    Kehrseite: Braucht einen passenden Server

    Für alle Funktionen reicht ein einfacher Webspace nicht. Next.js läuft auf einem Server mit Node.js oder bei einem Anbieter, der es unterstützt.

  • Vorteil: Tempo ist eingebaut

    Bilder, Schriften und Code kommen passend verkleinert an, und verlinkte Seiten lädt Next.js im Hintergrund vor.

    Kehrseite: Schnell nur mit sauberer Arbeit

    Auf dem Handy erreichen nur 35 Prozent aller Next.js-Websites gute Werte bei Googles Messung von Ladezeit und Bedienbarkeit. Im Schnitt aller Websites sind es 53 Prozent.

  • Vorteil: Die größte Gemeinschaft

    Rund jeder fünfte Entwickler arbeitet mit Next.js, mit React sind es sogar zwei von fünf. Für deine Seite findet sich leicht jemand.

    Kehrseite: Unter Entwicklern umstritten

    2025 waren nur noch 55 Prozent der Nutzer mit Next.js zufrieden, ein Jahr davor 68. Viele Konzepte machen es anspruchsvoll.

  • Vorteil: Ständig weiterentwickelt

    Jedes Jahr erscheint eine neue Hauptversion, und jede bekommt zwei Jahre lang Sicherheitsupdates.

    Kehrseite: Updates gehören dazu

    Seit Ende 2025 wurden mehrere kritische Lücken bekannt, seit Juli 2026 kommen Sicherheitsupdates etwa monatlich. Jemand muss sie zeitnah einspielen.

  • Vorteil: Keine Grenzen durch Plugins

    Jede Funktion entsteht für deine Seite, nichts hängt an Erweiterungen fremder Hersteller.

    Kehrseite: Kein Redaktionssystem eingebaut

    Texte ändert ein Entwickler, außer er bindet ein Redaktionssystem an. Das geht, ist aber zusätzliche Arbeit.

  • Vorteil: Kostenlos und offen

    Next.js steht unter einer freien Lizenz. Du darfst es für jedes Projekt nutzen, auch für gewerbliche.

    Kehrseite: Vercel gibt die Richtung vor

    Die Firma entwickelt Next.js und verdient am Hosting dafür. Auf eigenen Servern läuft alles, braucht aber mehr Einrichtung.

Was am Ende zählt

Next.js ist heute das meistgenutzte Framework für ganze Websites auf Basis von React, und die Entwickler von React empfehlen es für neue Projekte an erster Stelle. Ob es sich für deine Website lohnt, entscheidet aber nicht die Technik allein, sondern was davon bei dir ankommt.

Seine Stärken spürst du direkt: Seiten kommen mit allen Texten an, Google und KI-Assistenten lesen sie vollständig, Bilder kommen in passender Größe, und viele Entwickler beherrschen die Technik. Die Kehrseiten sind genauso klar. Next.js braucht einen passenden Server, regelmäßige Updates und jemanden, der sauber damit baut, denn schnell wird eine Seite erst durch gute Arbeit.

Angular passt eher zu großen Anwendungen hinter einem Login, Astro zu reinen Inhaltsseiten. Vue mit Nuxt und Svelte mit SvelteKit können vieles ähnlich gut, haben aber kleinere Gemeinschaften. Frag deshalb vor dem Auftrag nicht nur, womit eine Agentur baut, sondern auch, wo deine Seite läuft, wer die Updates einspielt und wem der Code am Ende gehört.

Warum ich selbst mit Next.js baue

Ich baue jede Website und jeden Shop mit Next.js, auch diese Seite hier. Mich überzeugt, was du davon hast: Deine Seite kommt fertig an, lädt schnell und lässt sich von vielen Entwicklern weiterführen. Die Kehrseiten aus dem Vergleich trage ich, damit sie nicht bei dir landen.

Der passende Server ist dabei

Das Hosting deiner Website ist bei mir kostenfrei, auf einer Plattform, die alle Funktionen von Next.js unterstützt.

Updates spiele ich ein

Mit CareFree, dem Concierge-Service für deine Website, spiele ich Sicherheitsupdates zeitnah ein und prüfe die Seite danach.

Änderungen ohne System

Texte und Bilder ändere ich für dich. Willst du selbst pflegen, binde ich ein Redaktionssystem an.

Alles gehört dir

Code, Daten und Zugänge gehören dir, und jeder Entwickler, der Next.js kennt, kann übernehmen.

100 von 100 Punkten

Punkte im PageSpeed von Google, gemessen an dieser Website

0,4 Sekunden

Ladezeit dieser Website, aus derselben Messung

Diese Websites laufen auf Next.js 16

Häufige Fragen zu Next.js

Ja, Next.js steht unter einer freien Lizenz, und du darfst es für jedes Projekt nutzen, auch für gewerbliche. Du bezahlst die Arbeit an deiner Website, bei mir liegt eine Website bei 1.900 bis 2.400 € als fester Gesamtpreis. Das Hosting einer Website ist bei mir kostenfrei.

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Erzähl mir, was deine Website können soll und wie dein Betrieb arbeitet. Dann zeige ich dir, wie sie mit Next.js aussehen kann und welcher Rahmen zu dir passt.